| |
Kinder oder Erwachsene?
Von Patienten wird immer wieder gefragt, wieso an der Kinderabteilung auch erwachsene Patienten behandelt werden. Dies hat mehrfache Gründe:
- Es macht Sinn, Patienten mit einer spastischen Lähmung, die vom 1. Lebensjahr an an der Kinderorthopädie betreut werden, auch nach dem 18. Lebensjahr weiter zu betreuen, und nicht an eine Erwachsenenabteilung zu schicken, die auf diesem Gebiet nie ein entsprechendes Know-how sammeln konnte.
- Bei einer hochspezialisierten Behandlungstechnik, wie sie z.B. die externe Fixation ist, sollte keine Altersgrenze eingeführt werden.
- Ein weiterer Grund ist der, dass Speising als Haus mit fünf Schwerpunktabteilungen auch einen Versorgungsauftrag für die Bevölkerung Wiens zu erfüllen hat. Die Abteilungen können sich daher sogenannten Routinemedizin verschreiben, sondern müssen, jede für sich neben ihrem Spezialgebiet auch jene Behandlungen durchführen, bei denen der Bedarf in der Bevölkerung am größten ist und das ist eindeutig der Bereich der degenerativen Erkrankungen, also der Abnützungserscheinungen, Arthrosen, und Fußleiden. Die Kinderabteilung beteiligt sich an diesem sinnvollen Konzept und führt auch Behandlungen am Erwachsenen, wie z.B. Hüftendoprothetik, Knieendoprothetik, Hallux- Operationen und Arthroskopien durch.
|
|