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Stoßwelle
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Die Stoßwelle in der Orthopädie

Die ursprünglich in erster Linie in der Nierensteintherapie angewandte extracorporale Stoßwellentherapie hat ihr Anwendungsspektrum in den letzten Jahren deutlich erweitert. So zeigt sie auch ausgezeichnete Ergebnisse in der Behandlung diverser Schmerzzustände des Bewegungsapparates und stellt somit in Speising ein mittlerweile etabliertes Verfahren dar.

Dennoch ist nach wie nicht endgültig geklärt, wie die Stoßwelle im Detail ihre Wirkung entfaltet. Man geht davon aus, dass auf molekularbiologischer Ebene Entzündungsvorgänge (und somit Schmerzen) gemindert und gleichzeitig die Geweberegeneration gefördert wird.

Aber was sind Stoßwellen eigentlich?

Stoßwellen sind Druckwellen (wie sie z.B. nach einer Explosion auftreten), die beispielsweise bei der elektromagnetischen Erzeugung durch eine Spule generiert und gezielt in das Beschwerdegebiet des Patienten eingeleitet werden.

Die Stoßwellentherapie wird in Speising nach Zuweisung durch Ihren niedergelassenen Facharzt für Orthopädie in erster Linie für traditionelle Anwendungsgebiete wie

  • Tendinitis calcarea (Kalkschulter)
  • Epicondylitis humeroradialis (Tennisellbogen)
  • Epicondylitis humeroulnaris (Golferellbogen)
  • Trochanterschmerzsyndrom (seitlicher Hüftschmerz)
  • Patellaspitzensyndrom (Jumper´s knee)
  • Achillodynie (Achillessehnenschmerz)
  • Plantarfasciitis (Fersensporn)
  • Knochenheilungsstörung

angewandt.

Nach entsprechender Zuweisung durch Ihren Facharzt und Rücksprache mit unserem dafür verantwortlichen Orthopäden Dr. Scheuer sind auch weitere Sehnenansatzbeschwerden wie etwa

  • Adduktorensyndrom
  • Pes anserinus-Syndrom
  • Morbus Osgood Schlatter

bei uns behandelbar.

Laufend wird weltweit an weiteren Einsatzmöglichkeiten der Stoßwellentherapie geforscht. Die Stoßwelle in der Orthopädie und Schmerztherapie bleibt jedenfalls ein spannendes Thema.

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