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"Gesundheitspark" wächst: Neues MR-Gerät am Speisinger Krankenhausareal

06. Nov. 2017
Hypermoderner Magnetresonanztomograph ergänzt Diagnoseleistungen

Patienten in Wien und im Einzugsgebiet der Bundeshauptstadt profitieren ab November von einem erheblich verbesserten Angebot an Magnetresonanz Tomographie-Untersuchungen: Im Dr. Bader MR-Ambulatorium am Standort Wien-Speising ist ein zweites MR-Gerät – das modernste seiner Art – hinzugekommen.

„Damit schaffen wir die Wartezeiten de facto ab. Jeder Patient, der eine MR-Untersuchung benötigt, kann innerhalb kürzester Zeit einen Termin erhalten“, gibt Univ.-Doz. Dr. Till Bader, MSc, der Leiter der Einrichtung, bekannt. Mehrere Tausend Patienten können somit zusätzlich versorgt werden.

Von den Vorteilen der raschen – und wegen der modernen Technologie auch besseren – Diagnosestellung profitieren sowohl Patienten des Orthopädischen Spitals Speising, als auch alle Einwohner des Großraums Wien, die eine MR-Untersuchung in jeglicher Hinsicht benötigen. Denn: das Dr. Bader MR-Ambulatorium deckt mit seinen Leistungen sowohl den Spitalsbereich als auch den extramuralen (außerklinischen) Bereich ab.


 
„360 Grad“ rundum versorgt

Für das Orthopädische Spital Speising bedeutet die Aufstellung eines zweiten MR-Gerätes auf dem Krankenhausareal eine Weiterentwicklung seiner Strategie Richtung eines „Gesundheits-parks“: „Wir wollen in den kommenden Jahren auf unserem Gelände und im Umkreis des Spitals Gesundheitsunternehmen als Partner ansiedeln, die das Leistungsspektrum unseres Hauses sinnvoll ergänzen“, kündigt Mag. David Pötz, MSc, Geschäftsführer des Spitals, an. „Es geht uns um die 360-Grad-Betreuung: „Die Patientin, der Patient soll umfassend betreut werden. Das beginnt vor einem Spitalsaufenthalt und geht weit über die Zeit danach hinaus“, sagt Spitalsleiter Pötz.

MR mit vielen Vorteilen:
Kürzer in die Röhre, bessere Bilder

Zurück zum MR-Tomographen: Das neue 3-Tesla MR „Magnetom Vida“ stellt die neueste Generation an MR-Geräten dar. Die Apparatur bietet sowohl für Patienten als auch den befundenden Mediziner Vorteile:

Die Dauer der MR-Untersuchung ist im Vergleich zu bisherigen Geräten deutlich reduziert. Patienten müssen also viel kürzer „in die Röhre“, das Atemanhalten während der Untersuchung ist bis zu 90% verkürzt oder bei manchen Untersuchungen gar nicht mehr nötig. Das Gerät liefert dem Arzt auch präzisere Bilder. Die Befunderstellung ist somit noch genauer; „es können sogar mitunter Details erkannt werden, die mit den herkömmlichen MR-Geräten nicht abgebildet werden konnten“, sagt Till Bader.

Gleichzeitig liefert auch die Tatsache, dass es am Standort Wien-Speising fortan zwei MR-Geräte geben wird, Vorteile: „Für manche Patienten ist weiterhin das vorhandene 1,5-Tesla-Gerät ideal, weil da zum Beispiel Metallimplantate weniger Einfluss auf die Bildqualität haben oder die Erwärmung noch geringer ist – ich denke da zum Beispiel an Kinder. Wir können also individuell je nach medizinischer Situation optimal diagnostizieren“, betont der Radiologe.

Das Dr. Bader-MR-Ambulatorium arbeitet nach dem Wahlarztsystem: Die Leistungen sind für die Patienten zwar kostenpflichtig; die Krankenkassen refundieren jedoch den Großteil des bezahlten Tarifs. Derzeit laufen Gespräche mit der Wiener Gebietskrankenkasse zur Übernahme in den Vertragsstatus.

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