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Neu in Speising: Zell-Ersatz für Knorpelschäden im Fuß

18. May. 2017
Defekte Zellen werden durch eigene, gesunde Zellen ersetzt.

Bei eher jüngeren Patienten, die am oberen Sprunggelenk einen Knorpelschaden aufweisen, wird im Orthopädischen Spital Speising eine innovative chirurgische Regenerationsmethode angewandt: "Es werden Ersatzzellen vom Beckenkamm-
knochen entnommen und ins Sprunggelenk eingesetzt, sodass sich diese dann in Knorpelzellen im Sprunggelenk umwandeln können und den Knorpelschaden decken können", erläutert Oberarzt Dr. Peter Bock, der Leiter des Spezialteams Fuß in Wien-Speising.

Vorgängermethode recht kompliziert

Früher hat man auch Knorpelzellen gezüchtet — ein komplexer, langwieriger Prozess, der viel teurer war und zwei Operationen erfordert hat. Man musste die Knorpelzellen in der ersten Operationaus dem Knie entnehmen, dann einige Wochen warten und diese dann wieder ins Sprunggelenk einsetzen.

Der Vorteil der neuen, regenerativen, Methode liegt darin, dass alles in einer einzigen (ca. anderthalb Stunden dauernden) Operation geschieht und die Ergebnisse vielversprechend sind.

"Man nimmt von den Zellen aus dem Beckenkammknochen an, dass sie noch wandlungsfähig sind und sich daher in Knorpelzellen umwandeln können", so Fußspezialist Bock.

Nach OP müssen Zellen gut wachsen

Nach dem operativen Eingriff darf der Patient das Gelenk sechs Wochen lang nicht belasten; er erhält meist für zwei Wochen einen Gips, dann einen Stiefel und gleichzeitig eine Motorschiene, die das Sprunggelenk durchbewegt, damit die Zellen auch gut "wachsen".


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