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Schi-Unfälle: Speising hat hohe Expertise bei Rissen des Vorderen Kreuzbandes

31. Jan. 2017
Speisinger Sportorthopäden stellten kürzlich eine neuartige Methode des Kreuzband-Ersatzes vor. Dabei wird eine durchblutete Sehne als Ersatz verwendet.

Bislang wurden Sehnen, die als Ersatz des Vorderen Kreuzbandes dienten (zB. die Semitendinosussehne), vollständig aus dem Körper entfernt, aufbereitet und dann wieder eingesetzt.

Bei der neuen Vorgehensweise wird die Sehne an einer Stelle, nämlich am Schienbein, fest verwachsen gelassen, wodurch sie durchblutet und vital bleibt; dies erlaubt womöglich eine raschere Remobilisation nach dem Unfall, erklärt Privatdozent Dr. Patrick Weninger, der diese Methode gemeinsam mit Forschern der Medizinischen Universität Wien kürzlich erstmals beschrieben hat.

Momentan ist die schnellere Remobilisation jedoch nur Theorie, da die Methode derzeit ausschließlich am anatomischen Modell erprobt und in einem wissenschaftlichen Aufsatz beschrieben wurde, allerdings noch nicht in der Praxis an einem Patienten angewandt wurde.

Dies soll erst nach den notwendigen Qualitätstests frühestens im ersten Quartal 2017 erfolgen, erläuterte Weninger an einer Pressekonferenz am 16. Dezember in Wien.

Das Vordere Kreuzband steht in der Winterzeit deswegen stark im Fokus der Sportorthopäden, da die meisten Verletzungen durch den Schisport das Knie betreffen — und hier wiederum meist den Meniskus oder das Vordere Kreuzband.

Die I. Abteilung des Orthopädischen Spitals Speising hat eine hohe Sportorthopädie-Kompetenz. Hier arbeiten Orthopäden und Unfallchirurgen zum Wohle des Patienten zusammen.

 

 

 

 

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