Warum Schwimmen so gesund ist

Sport im Wasser ist viel schonender als etwa Laufen oder Radfahren, denn die Gelenke werden bei Bewegung im Wasser viel weniger belastet.

Auf die Gelenke hat Schwimmen sogar eine doppelt positive Wirkung: Neben der geringeren Belastung im Wasser kommt durch die sanfte Bewegung die Gelenksflüssigkeit so richtig in Schwung. Die Gelenke werden dadurch beweglicher.

"Ganz allgemein hat Bewegung im Wasser immens positive Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat, praktisch alle Muskelgruppen werden aktiviert", sagt Dr. Ingrid Heiller, Vorständin des Instituts für Physikalische Medizin und Orthopädische Rehabilitation im Orthopädischen Spital Speising. "Die Skelettmuskulatur wird trainiert und gleichzeitig angenehm gefordert. Das beugt u. a. Haltungsschäden vor".

Ein weiteres Plus: Schwimmen baut durch den hohen Wasserwiderstand Muskelmasse auf und Fett ab. "Alleine schon durch den Wärmeaustausch zwischen dem Körper und dem umliegenden Wasser baut der Körper zusätzlich Energie in Form von Kalorien ab, damit wird der Fettpolster deutlich reduziert", vor allem bei Wassertemperaturen über 27 Grad.

Schwimm-Varianten unter der Lupe

Von den Schwimm-Arten her gesehen, ist für die Haltung Rückenschwimmen generell besser als Brustschwimmen. Auch Kraulen hat besondere Vorteile: es schont die Gelenke noch mehr.

Wer lieber brustschwimmt, sollte jedenfalls darauf achten, dass unter Wasser ausgeatmet wird; das heißt, der Kopf wird nicht überstreckt -- andernfalls sind langfristig Probleme mit der Halswirbelsäule programmiert...

 

Schwimmen ist angesagt! Es schmiert die Gelenke